Folgende zwei Arbeiten wurden von der Fachjury ausgewählt:
1.
Autoren: Arbeitsgruppe PD Dr. Er, Klinik III für Innere Medizin, Klinikum der Universität zu Köln
Amir M. Nia, Kristina M. Dahlem, Stefan Ederer, Sarah Sundermann, Jaqueline Abel, Tom Zimmermann, Zulfugar Taghiyev, Natig Gassanov, Erland Erdmann, Fikret Er
In der Begründung der Jury heißt es:
„dem Forscherteam ist es gelungen, wissenschaftlich fundiert zu belegen, dass die Einnahme von 400 ml Wein, ungeachtet, ob Rot- oder Weißwein, bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, die Wahrscheinlichkeit einer Nierenschädigung durch Kontrastmittel nach einer Herzkatheteruntersuchung um mindestens 50% senken kann.”
Angesichts von mehr als 850.000 Herzkatheter Untersuchungen im Jahr ist die nierenschützende Funktion des Weins eine wichtige Erkenntnis.
2.
Autoren: M. Stoll, B. Gaubatz, H.-P. Schwarz, R. Keicher, M. Blum, M. Heinzler, W. Fehse, M. Freund, O. Baus und B. Berkelmann-Löhnertz
Die Begründung der Jury lautet:
„dem Forscherteam ist es gelungen, wissenschaftlich fundiert zu belegen, dass die Mengen an Wirkstoffrückständen von Pflanzenschutzmitteln selbst bei massiver Entblätterung und der daraus folgenden verstärkten Benetzung der Trauben unabhängig von der Applikationstechnik deutlich unterhalb der gesetzlich festgelegten Grenzwerte liegen. Darüber hinaus reicherten sich die Pflanzenschutzmittelrückstände über die gesamte Weiterverarbeitungskette größtenteils bis unterhalb der Nachweisgrenze ab.”
April 2011